AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von DudaElectric

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen DudaElectric (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (Privat- und Geschäftskunden) im Bereich Elektroinstallation, Reparaturen, Prüfungen und elektrotechnische Gutachten, sofern keine abweichenden Vereinbarungen schriftlich getroffen wurden.

2. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • die schriftliche Annahme eines Angebots durch den Kunden oder
  • eine mündliche oder schriftliche Auftragserteilung.

Der Auftrag gilt erst als verbindlich bestätigt, wenn der Auftragnehmer die Annahme schriftlich (z. B. per Annahmeformular, E-Mail oder Auftragsbestätigung) bestätigt hat.

3. Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsvereinbarung.
Der Auftragnehmer erbringt ausschließlich Leistungen im Vor-Ort-Service.
Änderungen oder Erweiterungen der Leistung bedürfen einer gesonderten schriftlichen oder vor Ort dokumentierten Vereinbarung.

4. Preise & Zahlungsbedingungen

Es gilt:

  • das individuelle Angebot oder
  • die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Preisliste.

Alle Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung).
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ohne Abzüge zu zahlen.
Bei Zahlungsverzug gelten Verzugszinsen nach § 288 BGB.

5. Widerrufsrecht für Verbraucher (Privatkunden)

Privatkunden (Verbraucher) haben ein 14-tägiges Widerrufsrecht.
Der Widerruf muss in Textform erfolgen (z. B. E-Mail).

Das Widerrufsrecht erlischt, wenn:

  • die Leistung vor Ablauf der Frist vollständig erbracht wurde und
  • der Kunde dem vorab ausdrücklich zugestimmt hat (z. B. im Annahmeformular).

6. Gewährleistung

Für Werkleistungen (z. B. Installationen, Neuverkabelungen, Geräteaustausch) gilt:

  • 2 Jahre Gewährleistung für Privatkunden
  • 1 Jahr für Geschäftskunden, soweit gesetzlich zulässig.

Für Reparaturen & Fehlersuche gilt ebenfalls das Werkvertragsrecht (§ 634 BGB) → der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Nachbesserung bei Mängeln.

Keine Gewährleistung besteht bei:

  • unsachgemäßen Eingriffen,
  • Änderungen durch den Kunden oder Dritte,
  • Schäden durch Fremdkomponenten, die nicht Teil der Leistung waren.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde muss:

  • Zugang zu Anlagen & Räumen gewähren
  • eine sichere Arbeitsumgebung sicherstellen
  • relevante Informationen (z. B. bekannte Defekte, Besonderheiten der Anlage) mitteilen.

Bei Nichterfüllung kann der Auftragnehmer:

  • die Leistung verweigern oder
  • zusätzliche Kosten geltend machen, wenn Mehraufwand entsteht.

8. Stornierung & Terminabsagen

Absagen müssen mindestens 48 Stunden vor dem Termin in Textform erfolgen.

Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann eine angemessene, nach Aufwand begründbare Ausfallpauschale berechnet werden.
Bei Stornierungen innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin dürfen bis zu 15 % des vereinbarten Angebotspreises berechnet werden, sofern kein höherer nachweisbarer Aufwand entstanden ist.

9. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Auftragsabwicklung verarbeitet und nur weitergegeben, wenn dies zur Vertragserfüllung notwendig ist (z. B. Messprotokolle, Prüfberichte).
Grundlage ist die DSGVO und das BDSG.

10. Haftung

Der Auftragnehmer haftet:

  • unbegrenzt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
  • begrenzt bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten
  • nicht für indirekte Folgeschäden, soweit gesetzlich zulässig und kein Vorsatz vorliegt.

11. Gerichtsstand & anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Bei Geschäftskunden, die Kaufleute sind, ist der Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers (Wolfenbüttel).

12. Salvatorische Klausel

Unwirksame Klauseln werden durch die rechtlich nächstliegende, wirtschaftlich sinnentsprechende Regelung ersetzt, ohne die übrigen Klauseln zu beeinträchtigen.